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Twitter: Warum im Umgang mit Twitter Vorsicht geboten sein sollte
Social Networks wie Twitter verleiten geradezu zur Preisgabe aller möglichen Daten. Wo genau die Gefahren hierbei liegen, erklärt dieser Artikel. Denn Social Networks werden heute von allen Berufsgruppen genutzt, auch von Einbrechern. Wer also gerne sich belanglos anhörende Dinge twittert wie z.B. “Endlich, in 30 Minuten geht der Flieger” oder aber “Sitze jetzt gerade im Restaurant und warte aufs Essen” gibt hiermit unfreiwillig einen Part der für die Berufsgruppe Einbrecher interessanten Informationen preis.
Wie ein Puzzlestück zum anderen findet…
Diese netten Statusmeldungen bei Twitter sind selbstverständlich nur ein Baustein von vielen, jedoch in Kombination mit anderen ensteht recht schnell ein Ganzes. Nicht zu vergessen ist: die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Einbrecher ist es, nicht blöd zu sein. Ansonsten wäre schnell Schluß mit der Karriere.
Social Networks und Webdienste in Kombination
Nutze ich alle wichtigen Social Networks und Webdienste zusammen, kann ich mir ein sehr genaues Bild von meinem “Opfer” machen. Bei Facebook, Xing oder anderen Diensten erfährt man z.B. etwas über die Lebensumstände der “Zielperson”. Auf den oftmals im Twitter Profil verlinkten Websites kann man sich entspannt die vollständige Adresse raussuchen und mithilfe von Google Earth auch den Fluchtweg planen. Vielleicht war die “Zielperson” ja auch so unvorsichtig und hat irgendwo Fotos seiner Einrichtung gepostet? Einbrecher wären dafür wirklich sehr dankbar.
Interessante Informationen gibt auch die Abwesenheitsfunktion eines Mailclienten frei, wenn dort eine automatische Rückantwort alla “Bin bis dann und da verreist. Nutzen Sie in dringenden Fällen bitte die 0160…”. Yupp, machen wir nach dem Einbruch. Danke!
Please Rob me
Um auf diese wirklich eklatanten Probleme im Umgang mit Social Networks hinzuweisen, haben drei findige Niederländer nun die Webseite Please Rob me (Bitte raub mich aus) ins Leben gerufen.
Please Rob me .com
Die Hauptaussage ist ganz klar diese: wir sollten wieder anfangen nachzudenken, bevor wir Informationen über uns preisgeben, die zu illegalen oder unseriösen Zwecken genutzt werden können. Und vor allem einmal sehen, wie leicht sich viele kleine Puzzlestückchen mittlerweile zu einem Ganzen zusammenfügen lassen. Wünsche noch frohes twittern…
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Andreas Hecht ist freiberuflicher Webdesigner/Webentwickler und Systemadministrator mit den folgenden Microsoft Zertifizierungen: MCP, MCSA, MCSA Messaging, MCSE, MCTS und dem Cisco CCNA Zertifikat.
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